Seit 1909
Unsere Geschichte
Vier Generationen der Familie Pinoja im Dienst der Sicherheit von Tessiner Familien und Unternehmen.
Die Anfänge
Wer sich für LG Swiss Broker entscheidet, vertraut auf über 100 Jahre Erfahrung und Hingabe.
Im Jahr 1909, als sich der Mensch anschickte, erstmals den Nordpol zu erreichen, und die Automobilindustrie expandierte, blieb Losone eine ruhige, landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Zu jener Zeit gehörten Brände zu den grössten Gefahren; sie konnten die Familien von damals an den Rand des Ruins bringen.
Damals entschied sich Salvatore Pinoja, Ortsbürger von Losone, die erste Vereinbarung mit der «Bâloise Compagnie d’assurances contre l’incendie» zu unterzeichnen – und legte damit den Grundstein für das, was wir heute als LG Swiss Broker kennen.
Mit der Zeit ging das Unternehmen an seinen Sohn Innocente Pinoja über, dessen Hingabe nicht nur an die Arbeit, sondern auch an das Gemeinwohl bleibende Spuren in der lokalen Gemeinschaft hinterliess – politisch wie sozial.
In den 1980er-Jahren führten seine beiden Söhne Gabriele und Leonardo die Tradition ihres Vaters fort und entwickelten das Konzept der Versicherungsvermittlung, die nicht an eine einzelne Gesellschaft gebunden ist, sondern sämtliche Versicherungsprodukte der wichtigsten auf dem Schweizer Markt tätigen Gesellschaften anbietet.
Seither ist LG Swiss Broker stark gewachsen. Aus wenigen Mitarbeitenden in den Anfangstagen sind heute rund dreissig administrative Mitarbeitende am Sitz in Losone und ein gefestigtes Netz von über vierzig unabhängigen Versicherungsberaterinnen und -beratern geworden.
Mit dem Eintritt von Giulia und Valentina, den Töchtern von Gabriele, wird das Familienerbe von der vierten Generation weitergetragen, die Gabriele und Leonardo bei der Führung des bereits in die Zukunft gerichteten Unternehmens zur Seite steht – mit dem Ziel, auch weiterhin eine wichtige Rolle auf dem Versicherungsmarkt unseres Kantons zu spielen.
Die InhaberÜber ein Jahrhundert Geschichte
Die Meilensteine einer Familiengeschichte
1909
Salvatore Pinoja
Der Beginn einer langen Geschichte: Salvatore Pinoja schliesst die erste Versicherungspolice ab.
1940
Innocente Pinoja
Innocente Pinoja, Sohn von Salvatore, nimmt seine Tätigkeit auf und baut das Familienunternehmen aus.
1983
Leonardo Pinoja
Leonardo Pinoja, Sohn von Innocente, tritt ins Unternehmen ein.
1985
Gabriele Pinoja
Gabriele Pinoja, Bruder von Leonardo, tritt ins Unternehmen ein.
1996
Das Unternehmen wird zum vollwertigen Brokerbetrieb
Das Unternehmen wird zum vollwertigen Brokerbetrieb und arbeitet mit allen auf dem Markt tätigen Gesellschaften zusammen.
2020
LG weiht ein
LG weiht den neuen, ikonischen Sitz an der Via Mezzana 28 in Losone ein.
2021
Giulia Pinoja
Giulia Pinoja, die erste der beiden Töchter von Gabriele, tritt vollwertig ins Unternehmen ein.
2023
Valentina Pinoja
Valentina Pinoja, Giulias Schwester, beginnt ihren Weg im Familienunternehmen.
Die Gegenwart
Fachwissen für Ihre Versicherungsentscheidungen
LG Swiss Broker wurde vor über einem Jahrhundert gegründet und ist eine feste Grösse in der Versicherungsvermittlung: Wir bieten massgeschneiderte, hochwertige Lösungen, die den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden gerecht werden. Mit einer Geschichte über vier Generationen voller Engagement und Hingabe ist das Unternehmen stolz darauf, im Kanton Tessin als verlässlicher Partner für alle anerkannt zu sein, die Stabilität, Erfahrung und Vertrauen suchen.
Mit fundierter Kenntnis des Versicherungsmarkts und nachgewiesener Anpassungsfähigkeit an Veränderungen und Herausforderungen der Branche ist das Unternehmen bereit, zu schützen, was seinen Kundinnen und Kunden am wichtigsten ist: ihre Familie, ihr Geschäft, ihr Vermögen. Das Wohl der Kundschaft steht im Mittelpunkt von allem, was das Unternehmen tut.
Die Unternehmensphilosophie beruht auf Transparenz und Ehrlichkeit, im Bewusstsein, wie wichtig offene Kommunikation mit der Kundschaft ist. Das Vertrauen der Kundinnen und Kunden hat für LG Swiss Broker oberste Priorität; das Unternehmen hat es sich in seinen über hundert Jahren Tätigkeit mit grosser Sorgfalt erarbeitet.
Sprechen wir darüber
Mit LG Swiss Broker haben Sie einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite.
Kontaktieren Sie uns jetzt, um Ihre Zukunft zu schützen.
Beratung anfordernDie Menschen
Die Inhaber und die vierte Generation
Inhaber
Gabriele Pinoja
Inhaber von LG Swiss Broker
«Ich stand gerade am Anfang meiner beruflichen Laufbahn, 1985 bei der Basler Versicherung, und mein Vater gab mir als erste Aufgabe etwa zwanzig Dossiers von Kunden, die bereits bei unserer Firma versichert waren.
Ich sollte sie analysieren und die Kunden anschliessend besuchen – streng ohne Termin … –, um die Verträge zu erneuern und zu prüfen, ob weitere Versicherungsdeckungen nötig wären.
Eines Morgens beschloss ich, einen dieser Kunden zu besuchen, begleitet von meinem Bruder, der als Tutor fungierte. Es war sicher einer der ersten fünf Kunden, die ich besuchte.
Er war ein sympathischer älterer Bauer und wohnte in einem Weiler oberhalb von Intragna. Als wir bei ihm ankamen, empfing er uns sehr freundlich und erinnerte sich an die vielen früheren Besuche meines Vaters.
Bevor wir über die Erneuerung der Verträge sprachen, wollte er uns sofort einen Grappa anbieten; ich brachte es nicht fertig abzulehnen, obwohl es erst 10 Uhr morgens war. Mein Bruder, sicher besser vorbereitet, nahm ihn an, trank ihn aber nicht; ich dagegen sagte mir: hinunter damit, in einem Zug, dann denke ich nicht mehr daran. Kaum hatte ich das ‹Cichet› abgestellt, sagte der liebe alte Mann zu mir: ‹Ah, ich sehe, er schmeckt dir – da schenke ich dir gleich noch einen ein …› Ich sage Ihnen nicht, wie ich mich nach dem zweiten fühlte …»
Inhaber
Leonardo Pinoja
Inhaber von LG Swiss Broker
«Damals, im Jahr 1978 begann ich die Lehre unter der Leitung unseres Vaters Innocente. Da ich mich für den Beruf des ‹Versicherers› entschieden hatte, schickte er mich sofort an die Front!
Eines Tages teilte er mir mit, ich müsse in Cadenazzo einen Vertrag unterschreiben lassen; er hatte absichtlich einen guten Freund ausgesucht, damit mein erster Einsatz nicht allzu anspruchsvoll würde.
Das Besondere daran: Ich sollte mit meinem Mofa ‹Maxi Puch› hinfahren, und die Gesamtstrecke betrug etwa vierzig Kilometer! Ich wäre mehrere Stunden unterwegs gewesen.
Vor der Abfahrt erklärte er mir, ich müsse zwei ‹Hemden› unterschreiben lassen! Ich hatte nicht den Mut, genauer nachzufragen, und wandte mich an eine erfahrene Sekretärin, die lachend erklärte, es gehe nicht um Hemden zum Anziehen, sondern ‹Hemden› seien im Jargon die Mappen, in denen die verschiedenen zu versichernden Unterlagen abgelegt wurden!
Ich fuhr den ganzen Vormittag zwischen den Feldern der Ebene umher, der Kunde unterschrieb die ‹Hemden›, und ich kehrte stolz über den Erfolg meines ersten Termins zurück!»
Die vierte Generation
Giulia Pinoja
Spezialistin bei LG Swiss Broker
«Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen, an jenen Tag in der zweiten Klasse, als wir am ‹Berufe-Raten› teilnahmen.
Als ich an die Reihe kam, begann ich pantomimisch jemanden darzustellen, der ein Auto fährt, dann aussteigt, einer anderen Person die Hand schüttelt und ihr mit professioneller Miene etwas erklärt, um schliesslich zu zeigen, wo auf einem imaginären Blatt zu unterschreiben ist.
Nach mehreren Minuten konnte keiner meiner Mitschüler erraten, welchen Beruf ich darstellte.
Da bat mich die Lehrerin, ihnen zu helfen und den Anfangsbuchstaben des Berufs zu verraten. Ich antwortete prompt und entschieden: ‹Er fängt mit S an›. Trotz dieses Hinweises kam niemand darauf.
Schliesslich gaben sie auf und baten mich, die Lösung zu verraten. Mit der Unschuld und zugleich dem Ernst eines sechsjährigen Mädchens sagte ich: ‹Das ist mein Papa, er ist Sicherer und besucht die Kunden›.
An jenem Tag lernte ich, dass das richtige Wort nicht ‹Sicherer› lautete, sondern ‹Versicherer›.
Damals hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich zwanzig Jahre später mit Stolz sagen würde, dass die kleine Giulia nicht einfach die Arbeit ihres Vaters nachahmte, sondern unbewusst auch ihre eigene berufliche Zukunft vorwegnahm.»
Die vierte Generation
Valentina Pinoja
Kundenbetreuerin bei LG Swiss Broker
«Nach etwas mehr als einem Monat Arbeit, in dem ich mich hauptsächlich um administrative Aufgaben gekümmert hatte, kam der Moment, in dem meine Schwester Giulia in die Ferien ging.
Ich musste als ihre Stellvertreterin die Anliegen ihrer Kunden bearbeiten, selbstverständlich im Rahmen meiner Kompetenzen. Bevor sie abreiste, liess mir Giulia eine Liste der Dossiers zurück, die ich während ihrer Abwesenheit betreuen sollte, und empfahl mir besonders, mich so bald wie möglich um ein bestimmtes Dossier zu kümmern.
Sie sagte mir wörtlich: ‹Das ist ganz einfach, du musst nur die Kunden kontaktieren, einen Termin mit ihnen vereinbaren, dafür sorgen, dass sie alle nötigen Unterlagen mitbringen, und während der Beratung prüfen, dass sie alle Felder des zusätzlichen, von der Gesellschaft verlangten Formulars korrekt ausfüllen›.
Als stolze Person nickte ich selbstsicher und versprach, mich so rasch wie möglich um alles zu kümmern. Am folgenden Montag versuchte ich mit den Unterlagen in der Hand, deren Inhalt zu verstehen, da er für mich völlig neu war.
Zum Schluss, auf dem letzten und – um ehrlich zu sein – schlimmsten Blatt (!), fand ich die berüchtigte Liste, die wohl auch langjährige Fachleute fürchten: Sie enthielt ein Verzeichnis der Dokumente, die die Kunden beibringen mussten. Von der Länge her hätte die Liste die Wunschzettel ans Christkind sämtlicher Kinder von Losone zusammen sein können, natürlich mit Begriffen, von deren Existenz ich nicht einmal wusste.
Nachdem ich die Kunden kontaktiert hatte, wurde mir klar, dass ich allfällige technische Fragen nicht beantworten konnte, und so bat ich meinen Vater Gabriele um Hilfe und legte meinen Stolz beiseite.
Ohne ihn hätte ich es nie geschafft (… und wahrscheinlich würde ich die Liste immer noch lesen …).
Als Giulia aus den Ferien zurückkam, empfing sie mich mit einem amüsierten Lächeln und gestand mir, dass sie dieses komplizierte Formular bereits hatte ausfüllen lassen, aber einen Punkt vergessen hatte. Sie hatte nicht gewagt, die Kunden erneut zu kontaktieren, um den Fehler zu korrigieren, und so hatte sie mir die Aufgabe überlassen.
Seither ziehe ich sie damit auf, dass sie absichtlich die ‹heissen Kartoffeln› für mich liegen lässt, wenn sie in die Ferien geht, sodass ich sie lösen muss!»